14. Deutschsprachiger Japanologentag

ausgerichtet von der Gesellschaft für Japanforschung e.V. (GJF)
und der Japanologie der Universität Halle-Wittenberg

29. September bis 2. Oktober 2009

an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

 Eröffnung
 Geschichte
 Gesellschaft
 Informationswissenschaft
 Kunst
 Linguistik
 Literatur
 Medien
 Philosophie
 Politik
 Recht
 Religion
 Theater
 Wirtschaft
 Japanische Kindheiten
 Mädchen im Moratorium
 Gewichtung von Publ. im
 japanologischen Wissen-
 schaftsbetrieb
 Der mobilisierte Bürger?
 Doktorandenpanel
 Studentenpanel
 Abschlusspanel
in Zusammenarbeit mit:
Gesellschaft für Japanforschung (GJF)
Japan Foundation
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Sektion RELIGION

Thema: Mittel und Wege religiöser Tradierung

Leiterin: Dr. Katja TRIPLETT
Donnerstag, 1.10.2009  |   Hörsaal XVIII

09:00−09:20

Katja TRIPLETT (Marburg/München): Begrüßung und inhaltliche Einleitung


Michaela MROSS (Tōkyō): Die Tradierung buddhistischer Rezitationskunst in den Shingon-Schulen am Beispiel des Shiza kōshiki

09:20−09:40

Steffen DÖLL (München): Östlich des blauschwarzen Meeres – Aspekte der Translation vom Chan zum Zen

09:40−10:00

Nana MIYATA (Bonn): Die Hintergründe der Legendenbildung über Abe no Seimei, dem namhaftesten Divinationsmeister (Onyō-ji) der Heian-Zeit

10:00−10:20

Niels GÜLBERG (Tōkyō): Bilddarstellungen heiliger Stätten – 200 Jahre Kōyasan
Materialien zum Vortrag

PAUSE

10:50−11:10

Johann NAWROCKI (Tübingen): Das Ökologie- und Umweltkonzept im japanischen Volksglauben – Hori Ichirō vis-à-vis Sakurai Tokutarō

11:10−11:30

Michael WACHUTKA (Tübingen): Tradierung durch Kanonisierung: Zur Entstehungsgeschichte der „Shintō-Bibel“ Shinten (1936)

11:30−11:50

Wolfgang FANDERL (Tübingen): Religiös motivierte Feste als Träger von „Tradition“ – am Beispiel des Morioka Aki-matsuri

11:50−12:10 Franz WINTER (Wien): Innovative Wege der Vermittlung religiöser Inhalte im 20. Jh. am Beispiel des Öffentlichkeitsauftritts von Kōfuku no kagaku



ABSTRACT / Call for Paper:
Mittel und Wege religiöser Tradierung

Wie sichert man den Erfolg einer Religion, religiösen Praxis oder Lehre? Welche Möglichkeiten an Anschauungsmaterial und rhetorischem Rüstzeug für die Profilierung der eigenen religiösen Tradition werden in den jeweiligen geschichtlichen Epochen Japans ausgeschöpft? Welcher „Mittel“ bedienen sich religiöse Institutionen in Japan?

Beiträge in dieser Sektion sollen Materialen verschiedenster Art und ihren Gebrauch in der Propagierung religiöser Lehren oder bei der Preisung eines kultischen Zentrums beleuchten. Dies können Texte, Druckerzeugnisse, Bilder, Statuen oder Webseiten sein oder auch rituelle Handlungen und Zeremonien. In diesem Zusammenhang sollen ferner die „Wege“ religiöser Überlieferung untersucht werden. Beiträge können sich konkret mit geographischen Aspekten beschäftigen und Überlieferungsnetzwerken nachspüren. Auch Themen wie Religionsimport oder -export und die Organisation von Pilgerfahrten fallen darunter.

Es wird gebeten, möglichst früh Rücksprache zu halten, Themenvorschläge zu Vorträgen (20 Minuten plus 10 Minuten Diskussion) spätestens aber bis zum 30.01.2009 zusammen mit einer Zusammenfassung von nicht mehr als einer Seite sowie einem kurzen Lebenslauf an die Sektionsleiterin zu senden.


Kontakt:

Dr. Katja Triplett
Institut für Vergleichende Kulturforschung – Religionswissenschaft und Völkerkunde
Philipps-Universität Marburg
Landgraf-Philipp-Str. 4
35032 Marburg
Tel.: 06421-28 22479 oder 28 22480
Fax: 06421-28 23944
Email: triplett (at) staff.uni-marburg.de