14. Deutschsprachiger Japanologentag

ausgerichtet von der Gesellschaft für Japanforschung e.V. (GJF)
und der Japanologie der Universität Halle-Wittenberg

29. September bis 2. Oktober 2009

an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

 Eröffnung
 Geschichte
 Gesellschaft
 Informationswissenschaft
 Kunst
 Linguistik
 Literatur
 Medien
 Philosophie
 Politik
 Recht
 Religion
 Theater
 Wirtschaft
 Japanische Kindheiten
 Mädchen im Moratorium
 Gewichtung von Publ. im
 japanologischen Wissen-
 schaftsbetrieb
 Der mobilisierte Bürger?
 Doktorandenpanel
 Studentenpanel
 Abschlusspanel
in Zusammenarbeit mit:
Gesellschaft für Japanforschung (GJF)
Japan Foundation
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Sektion MEDIEN

Thema: Mediale Repräsentationen von Diversität in Japan: Gender, Identität und Differenz

Leiterin: Prof. Dr. Hilaria GÖSSMANN
Donnerstag, 1.10.2009  |   Hörsaal XVI

14:30−15:00

Elisabeth SCHERER (Tübingen): Die fetischistische Markierung weiblicher Haare im japanischen Film

15:00−15:30

Miyuki HASHIMOTO (Wien): Gender, Identität und Fetischismus in der Otaku-Kultur: Am Beispiel der österreichischen Yaoi-Fans

15:30−16:00

Renate JASCHKE (Trier): „Erinnerungskulturelle Nostalgie“ oder Neuverortung? Der Atombombenabwurf auf Hiroshima im Spiegel des Manga „Yunagi no machi, sakura no kuni“ (2004) und seiner Verfilmung (2007)

16:00−16:30

Ina HEIN (Düsseldorf): Kulturelle Vielfalt in Japan? Mediale Repräsentationen Okinawas als „anderes Japan“

PAUSE

16:45−17:15

Julia SCHMITZ (Düsseldorf): Die Repräsentation von (geschlechtlichen, kulturellen und sozialen) Differenzen im Shōjo-Manga

17:15−17:45

Christian G. WEISGERBER (Trier): Der Momotarō-Typus als grundlegende Erzählstruktur fiktionaler japanischer Populärwerke

17:45−18:15

Ronald SALADIN (Tōkyō): Der „feminisierte Mann“ – Männlichkeitskonstruktionen in japanischen Zeitschriften für junge Männer

18:15−18:45

Andreas RIESSLAND (Nagoya): Konsumierte Rebellion – die bōsōzoku-Presse in Japan



ABSTRACT / Call for Paper:
Mediale Repräsentationen von Diversität in Japan: Gender, Identität und Differenz

Die Diversität der japanischen Gesellschaft spiegelt sich zunehmend auch in den medialen Repräsentationen. Im Rahmen der Beiträge der Sektion soll an unterschiedlichen medialen und populärkulturellen Genres den Konstruktionen von Identität und Differenz nachgegangen werden. Eine besondere Rolle spielen hierbei die Genderkonstruktionen, bei denen ein Wandel besonders deutlich zutage tritt. Die Sektion widmet sich der Auseinandersetzung mit verschiedenen medialen Genres wie Film, Fernsehdrama, Manga, Anime und Zeitschriften.

Anmerkung zur Sektion MEDIEN: Zunächst wurde (entsprechend dem vorigen Japanologentag in Bonn) für eine gemeinsame Sektion THEATER / MEDIEN ein Call for Papers (s. Sektion THEATER)  versandt, in dem nicht nur um Beiträge zum Oberthema „Fetisch, Tabu, Kult im japanischen Theater“, sondern auch zu weiteren Themen gebeten wurde. Die Tagungsleitung hat aufgrund der großen Nachfrage der Einrichtung von zwei getrennten Sektionen zugestimmt. Da die Mehrzahl der eingegangenen Abstracts zum Medienbereich nicht dem Oberthema entsprach, wurde als neues Thema der Sektion „Mediale Repräsentationen von Diversität in Japan: Gender, Identität und Differenz“ gewählt.


Kontakt:

Prof. Dr. Hilaria Gössmann
FB II Japanologie
Universität Trier
54286 Trier
Tel.: 0651-201-2289
Fax: 0651-201-3945
E-Mail: goessman (at) uni-trier.de