14. Deutschsprachiger Japanologentag

ausgerichtet von der Gesellschaft für Japanforschung e.V. (GJF)
und der Japanologie der Universität Halle-Wittenberg

29. September bis 2. Oktober 2009

an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

 Eröffnung
 Geschichte
 Gesellschaft
 Informationswissenschaft
 Kunst
 Linguistik
 Literatur
 Medien
 Philosophie
 Politik
 Recht
 Religion
 Theater
 Wirtschaft
 Japanische Kindheiten
 Mädchen im Moratorium
 Gewichtung von Publ. im
 japanologischen Wissen-
 schaftsbetrieb
 Der mobilisierte Bürger?
 Doktorandenpanel
 Studentenpanel
 Abschlusspanel
in Zusammenarbeit mit:
Gesellschaft für Japanforschung (GJF)
Japan Foundation
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Sektion LINGUISTIK

Thema: Lexik des Japanischen

Leiterin: Dr. Martina EBI
Mittwoch, 30.9.2009  |   Hörsaal XVI

09:00−09:20

Yōko NISHINA (Erfurt): Lexikalische Variation von „geben“ und „bekommen“

09:20−09:40

Yumiko KATŌ (Tübingen): Benefaktiv und Perspektive im japanischen Text: Beispiel von kureru und morau

09:40−10:00

Yoshiko ONO (Zürich): Verbvalenz und Benefaktivkodierung

10:00−10:20

Gerhard DILLMANN (Bochum): Wörtliche, situationale und funktionale Bedeutung in fremdsprachendidaktischer Sicht

PAUSE

10:50−11:10

Michaela OBERWINKLER (Tübingen): Schriftliche Handykommunikation in Japan

11:10−11:30

Akiko HAYASHI (Tōkyō) / Yukihiro NISHINUMA (Aix-en-Provence) / Hiroko YABE (Tōkyō): Prosodische Variationen der gleichen Ausdrücke und ihre Interpretation

11:30−11:50

Annette HANSEN (Bochum): añzeñ=na oder añzeñ=no? Grammatische Information im Lexikon



ABSTRACT / Call for Paper:
Lexik des Japanischen

Die linguistische Sektion soll ein Forum für die Präsentation und Diskussion aktueller Themen aus dem Bereich der Lexik des Japanischen bieten. Der Aufbau von Korpora in den letzten Jahren hat die lexikologische und lexikographische Arbeit wesentlich erleichtert und ermöglicht eine genauere semantische Beschreibung von Wörtern und ihrem Verwendungskontext. Gleichzeitig ist das Lexikon einer Sprache der Bestandteil, der am leichtesten Einflüssen unterworfen ist – durch Sprachwandel von innen und durch Sprach- und Kulturkontakt von außen.

In diesem Zusammenhang sind Beiträge willkommen, die sich mit folgenden Themen befassen:

  • diachron oder synchron mit lexikalischem Wandel des Japanischen
  • einzelnen Wortfelduntersuchungen des Japanischen
  • kontrastiven Untersuchungen der deutschen und japanischen Lexik
  • dem Lexikon im Fremdsprachenerwerb (Japanisch als Fremdsprache)
  • lexikographischen Fragestellungen des Japanischen

Es wird gebeten, möglichst früh Rücksprache zu halten, Themenvorschläge zu Vorträgen (20 Minuten plus 10 Minuten Diskussion) spätestens aber bis zum 30.01.2009 zusammen mit einer Zusammenfassung von nicht mehr als einer Seite zzgl. eines Lebenslaufes an die Sektionsleiterin zu senden.


Kontakt:

Dr. Martina Ebi
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Asien-Orient-Institut
Abteilung Japanologie
Wilhelmstr. 90
72074 Tübingen
Tel.: 07071-29-73987
E-mail: ebi (at) japanologie.uni-tuebingen.de