14. Deutschsprachiger Japanologentag

ausgerichtet von der Gesellschaft für Japanforschung e.V. (GJF)
und der Japanologie der Universität Halle-Wittenberg

29. September bis 2. Oktober 2009

an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

 Eröffnung
 Geschichte
 Gesellschaft
 Informationswissenschaft
 Kunst
 Linguistik
 Literatur
 Medien
 Philosophie
 Politik
 Recht
 Religion
 Theater
 Wirtschaft
 Japanische Kindheiten
 Mädchen im Moratorium
 Gewichtung von Publ. im
 japanologischen Wissen-
 schaftsbetrieb
 Der mobilisierte Bürger?
 Doktorandenpanel
 Studentenpanel
 Abschlusspanel
in Zusammenarbeit mit:
Gesellschaft für Japanforschung (GJF)
Japan Foundation
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Sektion INFORMATIONS- UND RESSOURCENWISSENSCHAFTEN

Thema: Japanologie 2.0? Perspektiven der internetbasierten und internetbezogenen Japanforschung

Leiter: Prof. Dr. Robert HORRES
Dienstag, 29.9.2009  |   Hörsaal XIX

14:30−14:50

Martina EBI (Tübingen): Fremdwortneologismen im Internet: Kurzzeiterscheinungen oder Neuwortkandidaten?

14:50−15:10

Iris VOGEL (Tübingen) / Shūichi KUCHIKATA (Tübingen): Phraseologie 2.0: Vorstellung eines Digitalen Lexikalischen Systems für Japanische Idiome

15:10−15:30

Ulrich APEL (Tōkyō): Rahmenwerk für ein in beide Richtungen verwendbares und hoch anpassungsfähiges japanisch-deutsches Online-Wörterbuch

15:30−15:50

Ursula FLACHE (Staatsbibliothek zu Berlin): CrossAsia – Möglichkeiten und Grenzen eines japanologischen Rechercheinstruments

PAUSE

16:20−16:40

Robert HORRES (Tübingen): Probleme der Erschliessung und Möglichkeiten der Nutzung von eGovernment-Ressourcen

16:40−17:00

Ulrike SCHMIDT: Die Sammlung von Lernerdaten mit Hilfe von Spaced Repetition Software

17:00−17:20

Gerd DILLMANN (Bochum): Vokabeltrainer: Mnemotechnische Ansätze und ihre anwendungsspezifische Umsetzung



ABSTRACT / Call for Paper:
Japanologie 2.0? Perspektiven der internetbasierten und internetbezogenen Japanforschung

Mit der Entwicklung des Internets hat sich auch ein neuer Forschungsraum für die kultur- und sozialwissenschaftliche Japanforschung herausgebildet. Das Internet ist mittlerweile sowohl Forschungsobjekt und als auch Medium für die Forschung. In den vergangenen Jahren wurden im Kontext der Japanwissenschaften eine Reihe neuer Forschungsansätze mit Bezug zum Internet entwickelt. Die Spannweite reicht von soziolinguistischen Untersuchungen zu neuen Sprachformen, über die Repräsentation von Religiosität im Internet bis zur Untersuchung von sozialen Phänomenen mit Bezug zum Internet.

Dabei kommen auch eine Reihe neuer Methoden von der computergestützten Inhaltsanalyse bis zur Onlineumfrage zum Einsatz. Ein weiterer Bereich, der einen rasanten Aufschwung zu verzeichnen hatte, ist die Entwicklung von internetbasierten Hilfsmitteln (Onlinelexika, Vokabeltrainer, Kalenderumrechnung etc.).

Anknüpfend an die Diskussionen um den Begriff Web 2.0, der für die Implementierung interaktiver und kollaborativer Elemente im Internet steht, setzt sich die Sektion zum Ziel, aktuelle Tendenzen der internetbasierten und internetbezogenen Japanforschung zu diskutieren und den Dialog zwischen Theorie und Anwendung zu fördern. Dabei sollen insbesondere die Vorstellung neuer internetbezogener Forschungsansätze und die Betrachtung der durch das Medium bedingten neuen methodischen Anforderungen im Vordergrund stehen.

Es wird gebeten, möglichst früh Rücksprache zu halten, Themenvorschläge zu Vorträgen (20 Minuten plus 10 Minuten Diskussion) spätestens aber bis zum 30.01.2009 zusammen mit einer Zusammenfassung von nicht mehr als einer Seite zzgl. eines Lebenslaufes an den Sektionsleiter zu senden.


Kontakt:

Prof. Dr. Robert Horres
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Asien-Orient-Institut
Abteilung Japanologie
Wilhelmstr. 90
72074 Tübingen
Tel.: 07071-29-73983
E-mail: rhorres (at) japanologie.uni-tuebingen.de, horres (at) gjf.de